Was ist die Partnerschaft für Demokratie?

Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit einer Laufzeit von 2015 bis 2019 ausgestattete Programm unterstützt den Aufbau regionaler „Partnerschaften für Demokratie“ durch Vereine, Projekte, Institutionen und Initiativen, die sich in der Demokratieförderung und Extremismusprävention engagieren. Kommunale Verwaltung und Zivilgesellschaft sollen dabei partnerschaftlich zusammen wirken. Maßgebend für die Umsetzung dieser Aufgabe ist das in den Richtlinien des BMFSFJ vorgeschriebene Zuwendungsverfahren mit seiner speziellen Programmstruktur.

Der Werra-Meißner-Kreis erhielt im Juni 2015 die Programmbewilligung. Auf seiner ersten Sitzung beschloss der strategieverantwortliche Begleitausschuss folgende Leitziele:

  • der Werra-Meißner-Kreis ist eine Region der Demokratiebildung, Vielfalt und Toleranz
  • hier sind Menschen bereit, intoleranten, extremistischen oder rassistischen Einstellungen entgegen zu treten und diesen Einhalt zu gebieten
  • in der Arbeit mit jungen Menschen sind demokratische Gestaltungsprozesse als Querschnittsaufgabe verankert
  • Vereine und Verbände sind als wichtige Trägergruppe insbesondere aktiviert

Eingeladen zur Mitarbeit sind alle, die sich im Werra-Meißner-Kreis Problemlagen und Bedarfen in der Auseinandersetzung mit Demokratie, Rechtsstaat und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit widmen, Rassismus und Extremismus entgegen treten, sowie Ideen haben, wie das demokratische Gemeinwesen gelebt und weiter entwickelt werden kann.