Online-Auftaktveranstaltung am 20.11.2020 um 14 Uhr

Wie Kinder und Jugendliche im Werra-Meißner-Kreis die Corona-Zeit erleben

Eine Aktionswoche im Werra-Meißner-Kreis zum Tag der Kinderrechte 2020

Wie Kinder und Jugendliche im Werra-Meißner-Kreis die Corona-Zeit erleben
Eine Aktionswoche im Werra-Meißner-Kreis zum Tag der Kinderrechte 2020

Seit rund einem halben Jahr hat sich das Coronavirus auch in unserem Teil der Welt ausgebreitet und prägt unseren Alltag. Seitdem führen wir teils ein erheblich verändertes Zusammenleben. Viele Aspekte der Folgen dieser Corona-Zeitenwende sind auf unterschiedlichsten Ebenen ausgiebig öffentlich diskutiert worden und beherrschen nach wie vor unseren gesellschaftlichen Diskurs.

Kinder und Jugendliche standen bislang jedoch eher im Schatten, wenn es um die Frage ging, welche Folgen die Corona-Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung mit sich bringen.

„Es wurde zumeist über Kinder und Jugendliche gesprochen, aber kaum mit ihnen.“

Erst seit einigen Wochen gibt es Studien (wie z.B. der Uni Leipzig oder des UKE Hamburg), die sich mit ihrem Erleben und Umgang mit diesem für sie teils drastisch veränderten Alltag beschäftigen. Mit diesen Veränderungen einhergehend stellt sich auch die Frage, inwieweit unter den aktuellen Bedingungen die seit 30 Jahren bestehenden Rechte von Kindern (UN-Kinderrechtskonvention) angemessen gewahrt werden?

Wir, ein Arbeitskreis verschiedener Akteure im Werra-Meißner-Kreis, haben uns vor diesem Hintergrund ein Ziel gesetzt:

Wir möchten den jungen Menschen vom Kindergarten bis zum Jugendalter in unserer Region Möglichkeiten verschaffen, ihr Erleben in dieser für sie herausfordernden Zeit zum Ausdruck bringen zu können.

Der Vortrag untersucht die Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche, Kinderrechte und Kinderschutz in Zeiten von Corona. 

Nach der Betrachtung von Erscheinungsformen werden Folgen von Corona(-Maßnahmen) aufgezeigt. Daraufhin widmet sich der Referent der notwendigen Erforschung von Ursachen und Zusammenhängen, welche immer wieder in Äußerungen aus Politik, Medien und Wissenschaft mit Anlässen und Teil-Aspekten verwechselt werden und somit das sozialpädagogische wie wissenschaftliche Begreifen und wirksame Verändern der Verhältnisse behindern. Zum Schluss werden einige notwendige, kinderrechtsorientierte Maßnahmen und Alternativen skizziert, welche gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen mitberücksichtigen, wie z.B. den gestiegenen privaten Reichtum im Verhältnis zur Ausweitung und Verstetigung von Armut in familiären und kindlichen Lebenswelten. 

Unser Impulsgeber
für den 20.11. ist Herr Prof. Dr. Michael Klundt. Er arbeitet seit 2010 als Professor für Kinderpolitik im Studiengang Angewandte Kindheitswissenschaften der Hochschule Magdeburg-Stendal. Forschungsschwerpunkte: (Kinder-)Armut und Reichtum, Kinder-, Jugend-, Familien- und Sozialpolitik sowie Geschichtspolitik.

Unser Gast 
Miriam Zeleke, die neue Landesbeauftragte für Kinder- und Jugendrechte in Hessen.

Hier geht es zur Anmeldung

Und hier gibt es mehr Infos zu der Aktionswoche!

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